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Hallo Shelley,
ich habe den Artikel und den Kommentar dazu gelesen, mir aber keine tiefgreifenden Gedanken dazu gemacht. Allerdings beschlich mich dabei schon das Gefühl, dass man sich hier an einen zur Zeit weitverbreiteten Trend anhängt, nämlich lokale und regionale Veranstaltungen mit einem Marathon oder Halbmarathon aufzuwerten, sich letztlich also für eine Kopie entschieden hat, die sich im Hinblick auf die Außenwirkung und Werbung und somit auch auf die wirtschaftliche Rentabilität bewährt hat und zudem den zeitgeistigen "Youth & Healthy"-Wahn bedient (wobei das gerade in Bezug auf einen Marathon, wie schon von erwähnt, fragwürdig ist). Wahrscheinlich ist irgendein cleverer Bursche im Kulturamt/-büro daraufgekommen, dass Augsburg eine der wenigen größeren Städte in Bayern bzw. Deutschland ist, die sich nicht mit einem lokalen Marathon schmücken können: daher Augsburger Friedensmarathon. Denke, da wird es dann dem Anlass gemäß sehr ruhig und friedlich in der Stadt und im Siebentischwald zugehen, mit einem Volksfest außenrum, Livebands und einer Fressmeile in der Max- oder Ilsungstraße. |
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Zitat:
Da ist übrigens (2007?) auch ein Teilnehmer verstorben. Innovativ ist so ein Lauf also eher nicht. Zumal seit ein paar Jahren auch Friedberg einen Halbmarathon veranstaltet. *Privatbeitrag* |
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Zitat:
Schöne Bescherung, gell ![]() Ich denke, man will da in eine höhere Klasse aufsteigen: Augsburger Friedensmarathon mit internationalen Teilnehmern (wie völkerverbindend und friedensstiftend das ist, das weiß man ja), vielleicht kriegt man sogar Kenianer oder - wow! - Äthiopier her, und - aktuell - Palästinenser in einer Reihe mit Israelis ... Geändert von ede martini (19.01.2009 um 12:50 Uhr). |
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Zitat:
![]() *Privatbeitrag* |
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Da ich auch zu den Egozentrikern gehöre, die schon bei einigen Marathonläufen mitgemacht habe, möchte ich mal aus dieser Warte berichten:
Es gibt kleinere Städte, in denen solche Läufe mit Erfolg aufgezogen wurden. Zum Beispiel ist der Marathon in Ulm eine sehr schöne Veranstaltung, die fast die ganze Stadt auf die Beine bringt. Im Rahmenprogramm gibt es da Kinderläufe, 5-km-Läufe, 10-km-Läufe, einen Halbmarathon und eben einen Marathon. Das ist eine gute Werbung für die Stadt, viele kommen aus einem Radius von ca. 100 Km, bringen ihre Familie als Fanclub mit und bekommen einen ganz eigenen Eindruck von der Atmosphäre einer Stadt. So weit so positiv. Wer sich über Ulm informieren will, kann dies unter Einstein-Marathon -Home tun. Obwohl ich denke, dass so ein Marathon für Augsburg eine gute Sache wäre, erscheint mir die aktuell diskutierte Idee äußerst fraglich. Nur weil das Wort "Frieden" davor steht und ein Marathon ein schöner Event sein kann, erschließt sich mir noch immer nicht, was so ein Lauf zum Friedensfest beitragen kann. Dort ging es um eine Auseinandersetzung zwischen verschiedenen christlichen Konfessionen und der Augsburger Religionsfrieden war ein Beitrag zu einer größeren Religionsfreiheit. Da findet sich für mich wirklich aber auch gar keine Brücke zu einem Lauf. Das scheint mir eher in die Philosophie von Herrn Grab zu passen, aus allem einen hüpfburgenkompatiblen Event zu machen. Dazu bin ich mir bei allem Respekt nicht ganz im Klaren, ob die Veranstalter so einen Marathon im Kreuz haben. Das fängt schon mit dem Termin an. Wer sich auf Marathon-Veranstaltungen in Deutschland anschaut, wo es 2009 Läufe gibt, wird merken, dass im August nur Alpen- und Gebirgsläufe stattfinden. Dies ist natürlich deshalb, weil es keinen großen Spaß macht, während eines "normalen Augusttages" ca. vier Stunden durch die Gegend zu rennen. Der Start müsste aus anderen Gründen wohl um 10.00 Uhr morgens sein, so dass man dann gerade zur heißesten Zeit des Tages durch die Gegend flitzt - ich würde dieses Risiko als Veranstalter nicht eingehen. Und wenn man sich das Management in Ulm anschaut, sieht man, dass da eine professionelle Strukutr dahinter steht und die ist angesichts der logistischen Herausforderungen auch dringend notwendig. Da erscheint es mir verwegen, dass die Veranstalter jetzt Zuschüsse beantragen und im August schon starten wollen. Da das Geld bei der jetzigen Stadtregierung locker sitzt, ist ja bekannt. Dass aber mal eben 50.000 Euro für eine auf den ersten Blick weder inhaltlich überzeugende und auch organisatorisch nicht ganz ausgereifte Idee ausgegeben werden sollen, finde ich schon sehr ärgerlich. |
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Der Weg für den Augsburger Friedensmarathon ist geebnet. Unter dem Motto „Frieden bewegt“ soll er erstmals am 8. August 2010, dem Tag des Friedensfestes, stattfinden. Die Stadtspitze unterstützt die vorgelegten Pläne nachhaltig.
http://www.augsburger-allgemeine.de/...geid,4490.html
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www.augsburger-allgemeine.de - Alles was uns bewegt |
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... am 08. August 2010. Wäre das eine Schau, wenn die Initiatoren es schaffen würden, dies tatsächlich auf die Beine zu stellen.
Ich drücke alle Daumen, dass es klappt. Grüße aus dem Nirwana der Laufbegeisterung d0629s
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Grüße aus dem südlichen Verbreitungsgebiet der besten Zeitung der Welt - der Augsburger Allgemeinen |
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Der geplante Friedensmarathon am 8. August 2010, dem Tag des Augsburger Friedensfestes, hat gestern Abend im Stadtrat für extremen Unfrieden gesorgt. In der inhaltlichen Debatte fielen von Gegnern Worte wie „Eventklimbim“ oder „Wischiwaschi-Konzept“ der Initiatoren. Die politischen Unterstützer der Aktion, die längst noch nicht in trockenen Tüchern ist, hatten alle Mühe, die Wogen zu glätten.
http://www.augsburger-allgemeine.de/...geid,4490.html
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.... wenn die Initiatoren den Büttel einfach hinwerfen würden. Schade. Positiv Thinking - aber bitte nicht in Augsburg. Endlose Diskussionen, aber mal was anpacken, nein danke.
In ganz Europa gibt es Laufveranstaltungen, welche ein Friedensmotto haben, in der Friedensstadt Augsburg braucht man sowas natürlich nicht. Das Nirwana schüttelt den Kopf d0629s
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