Veröffentlicht: 22.01.2010 um 18:56
Erinnerungen an die geheimnisvolle Schreiber-Villa in Kaufering
Aktualisiert: 22.01.2010 um 18:58 von Landsberger Pflanze
Wenn Landsberger Pflanze derzeit die Schlagzeilen über den Schreiber-Prozess liest, kommen Erinnerungen an ihre Kindheit hoch.
Nein, ihre Eltern sind keine CSU-Spezln. Daheim standen keine schwarzen Koffer herum und Pflanze hatte als Kind auch nicht mit Spürpanzern im Sandkasten gespielt. Wobei man mit denen bestimmt hervorragend die Nachbarskatzen hätte verjagen können, die den Sandkasten als Klo missbrauchten. Aber das nur nebenbei.
Als gebürtige Kauferingerin kennt Landsberger Pflanze natürlich die berüchtigte Villa des Karlheinz Schreiber. Schließlich ist sie als Kind und Jugendliche auf dem Weg zum Tennisplatz dort immer vorbeigeradelt. Und das war oft.
Nahezu unheimlich war es ihr immer, wenn sie an der großen Villa in Kaufering vorbeifuhr. Zugleich fand sie es auch aufregend. Die hohen Mauern um das große Grundstück weckten Pflanzes Phantasie. Daran waren aber nicht nur die Mauern schuld. Sondern auch die Gerüchte, die sich um die Villa rankten. Dass der Leibhaftige, also der Franz Josef Strauß, dort ab und zu zu Besuch sei und manchmal auf der Wiese nebenan Hubschrauber landeten. Und dass die Villa streng bewacht werde. Immer alles irgendwie ganz dubios.
Kein Wunder, dass Klein-Landsberger Pflanze auf ihrem Fahrrad, auf dem Gepäckträger ihre Tennistasche mit Expandern festgezurrt, extra langsam an der Schreiber-Villa vorbeiradelte. Ganz lang machte sie dann ihren Hals um vielleicht doch einen Blick zumindest in den Garten zu erhaschen. Sie malte sich dann immer aus, zufällig Zeugin einer geheimen Aktion zu werden. In solchen Momenten fühlte sie sich wie ein Teil von „5 Freunde“ oder „TKKG“ – irgendeinem unfassbaren Geheimnis auf der Spur.
Dass an diesem ominösen Schreiber wirklich etwas oberfaul war, wurde ihr erst bestätigt, als sie schon erwachsen war.
Nein, ihre Eltern sind keine CSU-Spezln. Daheim standen keine schwarzen Koffer herum und Pflanze hatte als Kind auch nicht mit Spürpanzern im Sandkasten gespielt. Wobei man mit denen bestimmt hervorragend die Nachbarskatzen hätte verjagen können, die den Sandkasten als Klo missbrauchten. Aber das nur nebenbei.
Als gebürtige Kauferingerin kennt Landsberger Pflanze natürlich die berüchtigte Villa des Karlheinz Schreiber. Schließlich ist sie als Kind und Jugendliche auf dem Weg zum Tennisplatz dort immer vorbeigeradelt. Und das war oft.
Nahezu unheimlich war es ihr immer, wenn sie an der großen Villa in Kaufering vorbeifuhr. Zugleich fand sie es auch aufregend. Die hohen Mauern um das große Grundstück weckten Pflanzes Phantasie. Daran waren aber nicht nur die Mauern schuld. Sondern auch die Gerüchte, die sich um die Villa rankten. Dass der Leibhaftige, also der Franz Josef Strauß, dort ab und zu zu Besuch sei und manchmal auf der Wiese nebenan Hubschrauber landeten. Und dass die Villa streng bewacht werde. Immer alles irgendwie ganz dubios.
Kein Wunder, dass Klein-Landsberger Pflanze auf ihrem Fahrrad, auf dem Gepäckträger ihre Tennistasche mit Expandern festgezurrt, extra langsam an der Schreiber-Villa vorbeiradelte. Ganz lang machte sie dann ihren Hals um vielleicht doch einen Blick zumindest in den Garten zu erhaschen. Sie malte sich dann immer aus, zufällig Zeugin einer geheimen Aktion zu werden. In solchen Momenten fühlte sie sich wie ein Teil von „5 Freunde“ oder „TKKG“ – irgendeinem unfassbaren Geheimnis auf der Spur.
Dass an diesem ominösen Schreiber wirklich etwas oberfaul war, wurde ihr erst bestätigt, als sie schon erwachsen war.
Kommentare 2
Kommentare
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Frau Pflanze wird in die Geschichte als Schöpferin eines neuen Sprichworts eingehen. Bisher schoss man ja mit Kanonen auf Spatzen. Demnächst wird es heißen: "Mit Panzern auf Katzen schießen..."
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Veröffentlicht: 24.01.2010 um 19:19 von vierzig+
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Habe da auch so meine Erinnerung an diesen kleinen Mann der einige Zeit immer einmal pro Woche in der Königstherme in Königsbrunn auftauchte. Ich saß oft neben ihm in der Sauna und der kleine Mann machte einen sehr seriösen Eindruck und erzählte damals von seinen Teppichgeschäften. Später erzählte er schon ab und zu was von Treffen mit F.J.S. was mich sehr beeindruckte. Viele Jahre später wurde mir erst bewusst, dass das der "Schreiber" war, der nackig neben mir in der Sauna saß.
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Veröffentlicht: 28.01.2010 um 22:57 von Kurt Aue
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